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Frohsinn steckt an

Pappnasen und Jecken aufgepasst: Auch Viren ziehen durch den Fasching

Fasching ist Ausgelassenheit. Doch Vorsicht. Die fünfte Jahreszeit birgt Risiken. Husten, Schnupfen, Heiserkeit verstecken sich nämlich gerne in unverdächtigen Faschingsutensilien. Masken, künstliche Nasen oder auch künstliches Gesichts- und Kopfhaare sind ideale Nester für Viren. Hinzukommt: Schunkeln, Schwofen, „Küsschen- geben“ bringt nicht nur Menschen, sondern auch Viren einander näher. Und je voller der Tanzsaal, desto eher ist der gemeinschaftliche Genuss des Thekenschoppens ein Vabanque.

Ein paar Tipps sollen helfen, die individuellen Infektionsrisiken zu mindern:
Waschen Sie ihre Hände lieber einmal mehr als einmal zu wenig. Der Gang zur Toilette sollte – so viel Zeit muss sein – stets mit bewusster Hygiene beendet werden.

Würstchenschnappen macht Spaß. Doch bei gemeinschaftlichem Verzehr von Food und Drink bleibt zu empfehlen: Prima wenn jeder sein eigenes Glas und das eigene Besteck benutzt.

In massenhaft genutzten, schlecht gelüfteten Räumen ist der „Virensprung“ ein Kinderspiel. Warum also nicht unter freiem Himmel feiern. Dann allerdings gilt: Die Kleidung muss schützen. Bikini, Garderöckchen oder auch Lendenschürzchen sind nur bedingt als Outfit zu empfehlen.

Wer mit Alkohol „vorglüht“ setzt sich dem Risiko aus, eine Auskühlung des Körpers nicht prompt zu realisieren. Warme Getränke, Tee, Kaffee halten keinesfalls nur „Weicheier“ fit. Außerdem gilt: Ohne Promille fährt sich´s sicherer!
Ansteckungsgefahr lauert aber auch in den Farben und Masken des Faschings. Geliehene Kostüme sind nicht zwangsläufig gereinigt und sauber. Gleiches gilt für Masken, Nasen, Klebebärte oder künstliche Locken. Gut beraten ist, wer neuwertige Kleinteile nutzt oder aber einer Second-Hand-Nutzung mit frühzeitig mit Desinfektionsspray vorbereitet.

Nicht zu vergessen: Farben und Schminken können verunreinigt bzw. verkeimt sein. Das ist – vom Risiko allergischen Reaktion und Hautunverträglichkeit einmal abgesehen – vor allem dann problematisch, wenn beispielsweise mit Lippenstiften eine Virusübertragung von Schleimhaut zu Schleimhaut stattfindet. Somit gilt auch diesbezüglich: Am besten neue Farben und persönliche Pflegemittel nutzen.

Grundsätzlich gilt. Wer sich mit möglichst viel Abwehrkräften ins bunte Treiben stürzt, ist „safer“ unterwegs. Vitamine haben noch niemandem geschadet. Zuviel Zucker greift die Zähne an. Und mit blank geputzten Zähnen macht das Flirten im Fasching noch viel mehr Spaß. Also: Zahn- und Zahnfleischreinigung nicht vergessen. Vielleicht mal gurgeln zwischendurch – am besten mit desinfizierendem Mundwasser. Manche schwören zudem auf ausreichend Schlaf. Und die Betriebskrankenkassen mahnen obendrein: Übermüdung macht anfällig.



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