
Heute kann die Medizin kranken und behinderten Menschen durch eine Organtransplantation die Chance auf ein neues Leben eröffnen. Vorausgesetzt, es gibt genügend Organspender. Deshalb bitten wir Sie, sich mit dem Thema Organspende zu beschäftigen und ihre Entscheidung zu treffen.
Auf diesem Organspendeausweis kann jeder seine Erklärung zur Organspende für den Todesfall schriftlich dokumentieren. Sie können darauf der Spende von Organen und Geweben
uneingeschränkt zustimmen, die Spende
beschränken, das heißt bestimmte Organe und Gewebe von der Spende
ausschließen oder nur
bestimmte Organe und Gewebe spenden, oder einer Spende
widersprechen. Wer die Entscheidung nicht selbst oder nicht sofort treffen will, kann sie auf eine andere Person
übertragen, zum Beispiel auf den Ehepartner, einen guten Freund oder eine sonstige Vertrauensperson. Um den eigenen Willen
unmißverständlich auszudrücken, sollte nur eine der fünf verschiedenen Erklärungsmöglichkeiten angekreuzt werden. In der Zeile "Anmerkung/Besondere Hinweise" können Sie zum Beispiel eine Person benennen, die im Todesfall benachrichtigt werden soll, etwa weil sie über Ihre Entscheidung informiert ist, oder auf eine Erkrankungen hinweisen, die für die Spende von Bedeutung sein könnte.
Folgende Organe und Gewebe können derzeit nach dem Tod gespendet und übertragen werden: Herz, Lunge, Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse und Teile der Haut (Organe) sowie die Hornhaut der Augen, Gehörknöchelchen, Herzklappen und Teile der Blutgefäße (Adern), der Hirnhaut, des Knochengewebes, des Knorpelgewebes und der Sehnen (Gewebe).
Es gibt keine feste Altersgrenze für eine Organspende. Ob gespendete Organe und Gewebe für eine Transplantation geeignet sind, ist im Todesfall medizinisch zu beurteilen. Wichtig ist dabei nicht das Alter des Spenders, sondern das biologische Alter seiner Organe und Gewebe. Es ist deshalb nicht erforderlich, dass Sie sich jetzt ärztlich untersuchen lassen, wenn Sie nach dem Tod Organe und Gewebe spenden möchten.
Mit wem kann man über das Thema Organspende sprechen ?
Grundsätzlich mit jeder Person, mit der man dieses Thema besprechen möchte, z.B. im Freundes- und Familienkreis, mit dem Hausarzt oder Seelsorger. Darüber hinaus kann man auch Kontakt aufnehmen zum Arbeitskreis Organspende, dem regionalen Transplantationszentrum oder den Selbsthilfegruppen und Betroffenenverbänden von Organtransplantierten.
Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Ostmerheimer Straße 220, 51101 Köln
Bundesärztekammer
Herbert-Lewin-Str. 1, 50931 Köln
Deutsche Stiftung Organtransplantation
Deutschherrnufer 52, 60594 Frankfurt,
Telefon 080 09040-400 (kostenlose Auskunft).
Mit dem Organspendeausweis schaffen Sie Klarheit und ersparen Ihren Angehörigen unter Umständen eine große Belastung. Damit Ihre nächsten Angehörigen Ihre persönliche Entscheidung kennen, ist es wichtig, daß Sie mit ihnen darüber sprechen.
Drucken Sie sich Ihren Organspendeausweis selbst:
Füllen Sie hierzu unser Onlineformular aus:
Onlineformular für Organspendeausweis
oder laden Sie eine Druckvorlage im PDF-Format herunter:
Druckvorlage Organspendeausweis (64 KB)
Der Ausweis ist zusammengefaltet 10 cm x 7 cm groß!
Anschließend einfach ausschneiden und zusammenfalten.
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