Weltmeister schwingen die Kochlöffel
www.bkk-sportlerkochbuch.de macht neugierig auf wettkampfvorbereitende Rezepte von Top-Athleten
"Iss, dass Du was wirst!" Es bleibt strittig, ob der gutgemeinte Rat tatsächlich zum wiederholten Füllen des Tellers motivieren kann. Ernährungswissenschaftlich ist jedoch gesichert: Wer Selbst- und Frischgekochtes schätzt, entwickelt typischer eine Vorliebe für ausgewogene und gesunde Ernährung als die Fans von Fastfood.
Apropos Fans: Nachdem die Betriebskrankenkassen (BKK) in die Kochtöpfe von Spitzen- und Leistungssportlern geschaut haben, ist die Frage geklärt: Womit essen sich eigentlich Turnweltmeister Fabian Hambüchen, Damenfußball-Star Nia Künzer, Boxerin Regina Halmich, Basketballer Pascal Roller oder auch Reiterin Ann-Katrin-Linsenhof fit und leistungsfähig? Die unter www.bkk-sportlerkochbuch.de zusammengetragenen Vorschläge sportlicher Vorbilder lassen vermuten, dass aus Suppenkaspern durchaus auch Suppenfans werden können.
"Richtig gegessen, ist halb gewonnen!"
Gemeinsam haben der Olympiastützpunkt Hessen (OSP Hessen) und die BKK der deutschen Sport-Elite über die Schultern geschaut. Dabei fiel auf, dass deren Ernährung weder kostspielig, noch kompliziert zuzubereiten ist.
Um zur Nachahmung gesunder Lebensweise und Ernährung anzuregen, hat die BKK die Tipps der sportlichen Vorbilder nun online geschaltet: So erfahren Jungköche und -köchinnen bspw., dass Sascha Wingenfeld "Gnoccis mit Koriander-Cashewnuss-Pesto" auch beim Cross-Triathlon in Hawaii nicht missen möchte. Oder aber, dass Langstrecken Schwimm-Weltmeisterin Angela Maurer gerne Lasagne isst.
Vorerst gewähren 25 Sympathieträger mit nationalen, internationalen oder auch olympischen Auszeichnungen im elektronischen Kochbuch interessante Einblicke in Denk- und Lebensweisen und kombinieren dies mit persönlichen Vorlieben für leckere und ansehnliche Mahlzeiten.
Idealerweise füllen schon bald viele weitere Sportler aus unterschiedlichsten Disziplinen zusätzliche Seiten des BKK- Sportlerkochbuchs. Denn wer sich für disziplinideale Ernährung interessiert, gelangt - angefangen bei "American Football" bis hin zu "Volleyball" - nach Auswahl einer Sportart zu einer ernährungswissenschaftlichen Empfehlung. Hierin wird z.B. erläutert, dass bei konditionell anspruchsvollem Ball- bzw. Spielsport "Kohlehydrate und Eiweiß zum Muskelaufbau bzw. -erhalt" empfehlenswert sind. Und das wiederum erleichtert insbesondere die Regeneration zwischen den Belastungsintervallen sowie natürlich auch nach Spiel- bzw. Trainingsende.
Fett macht nicht dick. Und Frühstück soll sein.
Und auch das lohnt den Klick: Ein Quiz räumt mit weitverbreiteten Ernährungs-Irrtümern auf und schärft das Ernährungsbewusstsein.